Dienstag, 3. März 2015

Rückblick auf 2014 (Mannstreu)

Höhenwanderung zwischen Rochers de Naye und Cape au Moine am 6. Sept. 2014

Hier ein Wort zu Sabine Joss: sie ist für mich gewissermassen die Betty Bossi der Botanik, denn was sie beschreibt, gelingt auch. Sie hat nun schon zwei Bücher mit dem Titel "Blütenwanderungen" herausgegeben (AT-Verlag) und ich kenne nichts Besseres punkto Feldbotanik.
Hier eine Tour zwischen der Genferseeregion und Haute Gruyère aus dem ersten Band. Jede Wanderung dreht sich um einen "Star" und hier ist es unbestrittenermassen der Alpen-Mannstreu. Man mag ihn auch als Gartenblume kennen, aber ihn einmal in der freien Natur zu erleben, war für mich unvergesslich. Dazu der Blick auf den (leider dunstverhangenen) Genfersee und die vielen anderen Blumen....




Wollköpfige Kratzdistel (Cirsium eriophorum)
die filigrane Prachtnelke
(Dianthus superbus)
Färberscharte (Serratula tinctoria)



immer wieder schön: die grosse Sterndolde (Astrantia maior)



im Hintergrund zu erahnen: der Genfersee...

und direkt am Weg: der Alpenmannstreu (Eryngium alpinum)
die blauen Blätter sind keine Blütenblätter, sondern die Hüllblätter.
Die kleinen Blüten sitzen auf dem zylindrischen Kolben.


der Alpen-Mannstreu ist keine Distel, sondern gehört
zu den Doldengewächsen!


eine Orgie in Blau: der Eisenhut (Aconitum neomontanum)

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