Sonntag, 3. März 2024

Bonheur entre les Bulbocodes

Ils sont arrivés, ils sont là! Les bulbocodes de printemps commencent à dresser leurs pétales aux Follatères, la réserve naturelle située au coude du Rhône, à l’entrée de la commune de Fully. En les voyant, on pourrait croire de prime abord que le colchique d’automne, qui leur ressemble beaucoup, s’est trompé de saison pour sa floraison. Mais si tous deux appartiennent à la famille des liliacées, le bulbocode est plus rare que son « cousin » le colchique: en Suisse, sa répartition géographique se limite au Valais.

Ces fleurs purpurines trouvent aux Follatères des conditions climatiques si favorables que les toutes premières de l’année éclosent là, et nulle part ailleurs! Bientôt, aux premiers frémissements du printemps, les adonis puis différentes variétés d’orchidées y fleuriront à leur tour. Ces richesses naturelles, comme d’autres réparties sur le territoire fulliérain, font le bonheur non seulement des botanistes, mais de Monsieur et Madame Tout-le-monde. 

Der Blumenwanderer reihte sich für einmal unter Monsieur und Madame Tout-le-monde und war wie jedes Jahr verzückt (ja, man darf diese religiöse Vokabel hier wohl gebrauchen) über die flore fulliéraine avant le printemps! Dabei sind es nicht nur die Lichtblumen, die den Blumenwanderer in "Ekstase" versetzten, sondern auch......aber man sehe selbst!


immer diese Lichtblumen
(Bulbocodium vernum).....



ich weiss, und doch sind sie für mich 
ein ewiges Faszinosum.



lösen Blumen die Ausschüttung von Glückshormonen aus?
Im Falle der frühen Lichtblumen muss das wohl so sein.


anders kann sich der Blumenwanderer nicht erklären,
dass es ihn jeden Februar wieder in die Follatères zieht
zu den Glücksblumen


und irgendwie haben diese Blumen ihren Namen
wirklich verdient, wie sie da magisch
aus dem Unterholz leuchten als würden sie 
aus sich selbst heraus Licht erzeugen.







auch diverse Insekten sind um diese
frühe Jahreszeit schon aktiv....
und werden von den Lichtblumen angezogen.




aus solch einem kleinen Spitzchen....

entwickeln sich innert kurzer Zeit so grosse Sterne!


jetzt aber genug der Lichtblumen, sonst droht
die Gefahr einer Überdosierung
alles andere als gross sind 
links die Lenzblümchen (Erophila verna) und
oben das Behaarte Schaumkraut (Cardamine hirsuta)


Wer sieht den Fünfer? Der Blumenwanderer wurde auch schon gefragt, warum er eigentlich auf den Knien unterwegs sei. Hätte er sagen sollen, dass er den Fünfer suche? Mitnichten!


diese Dach-Hauswurzen (Sempervivum
tectorum) sind sowas von gross!


ein bisschen Werweissen muss sein:
Zypressenblättrige Wolfsmilch
(Euphorbia cyparissias)?



im ansonsten kahlen Wald leuchten
die Blüten der Stinkenden Nieswurz
(Helleborus foetidus) umso heller hervor


auch die Erd-Segge (Carex humilis) ist ein Frühblüher
und treibt ihre endständigen Ährchen schon aus





und was will der olle Bluwa hier denn
wieder erspäht haben?
tatsächlich sind doch Mitte Februar
schon die ersten Knospen des Adonis
zu sehen (Adonis vernalis)!


Gewöhnlicher Reiherschnabel (Erodium cicutarium)


Tierlibaum (Cornus mas)





Acker-Schmalwand (Arabidopsis thaliana)

Frühlings-Krokus (Crocus albiflorus)





Färber-Waid (Isatis tinctoria)

Frühlings-Fingerkraut (Potentilla verna)




Weinberg-Traubenhyazinthe (Muscari neglectum)

Acker-Steinsame (Buglossoides arvensis)

wie angesät wächst an einer Wegböschung.... 
das Stängelumfassende Täschelkraut (Thlaspi perfoliatum).

Was das wohl wird? Ich habe eine starke Vermutung:
Nickende Distel (Carduus nutans)



hier droht wieder leichte Blendgefahr,
denn schon leuchten die Felsen-Gelbsterne
(Gagea saxatilis) in der Steppe auf!


auch der Kleine Fuchs (Aglais urticae) scheint sich für sie zu interessieren


gerade nicht erwartet hätte ich, dass....


auch schon die Mandelbäume (Prunus dulcis)
in Vollblüte stehen



und so geniesse ich etwas das Mallorca-Feeling
in der dezenten Duftwolke dieses Baumes...


inmitten der mediterranen Landschaft der Rebberge.


Echter Kerbel (Anthriscus cerefolium)


auch die Aprikosenbäume (Prunus armeniaca)
beginnen grad zu erblühen




auch der Acker-Gelbstern (Gagea villosa)
versprüht schon seine Sternchen





die Art ist im Gegensatz zum Felsen-Gelbstern
eigentlich ein Kulturfolger und wächst
auf Grasplätzen, in Weinbergen und an Wegrändern.
Sie ist aber heute sehr selten geworden im Wallis.





jetzt ist es vielleicht wieder erlaubt, ins Licht zu sehen,
ohne geblendet zu werden.



 die sechs Blütenhüllblätter sind zu einer
 Röhre verzahnt und nicht verwachsen. Zupft man
daran, fällt die Blüte daher gleich auseinander


im noch kahlen Flaumeichenwald kommen
die Lichtblumen um diese Jahreszeit
besonders gut zur Geltung







nicht selten bildet eine Zwiebel gleich
mehrere Blüten aus



besonders erfreut hat mich ein erstes blühendes
Zwerg-Stiefmütterchen (Viola kitaibeliana)
tellergrosse Rosette des Natterkopfs
(Echium vulgare)



Rosmarin (Rosmarinum officinalis)




wie üblich sind auch schon die ersten....
Lerchensporne da (Corydalis solida).

besonders auffällig sind sie im sonst noch kahlen Unterholz



in der Gegend kommt auch einer unserer seltensten heimischen Farne vor
namens Dünnblättriger Nacktfarn (Anogramma leptophylla)



doch muss man sich ein Rendezvous mit ihm etwas
verdienen, wächst er doch meist an eher unzugänglichen
Stellen in feuchten Minigrotten und Felsnischen



früh schon werden beim Rhoneknie im Februar die Schatten lang und länger,
und es wird Zeit, Abschied zu nehmen.







































Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen