Donnerstag, 21. April 2016

die Stouffeneiche

Mit ihren geschätzten 600 Jahren zählt die Stouffeneiche beim bernischen Heimenschwand sicher zu unseren älteren Eichen. Vor dieser auf einer kleinen Anhöhe thronenden Matrone steht ein windschiefes Schild mit der Aufschrift "Geschütztes Naturdenkmal" - und nachdenken darf man ruhig vor diesem Naturwunder, das im späten Mittelalter einer simplen Eichel entsprossen ist .....


jetzt zu Hunderten zu finden:
die Wald-Schlüsselblume (Primula elatior)

eine schwierig zu findende Orchidee setzt schon zum Blütenstiel an:
die Moosorchis (Goodyera repens)

ein besorgter Hahn (Gallus domesticus)
treibt aus Schrecken vor dem Blumenwanderer
seine Hennen in den Stall....

und wendet ihm prompt den Hintern zu.
Zum Glück machen das die Blumen nicht.


ein von Bienen umschwärmtes altes Bienenhaus.....

und schon bald kommt auch die Stouffeneiche in Sicht.

da sie noch keine Blätter hat, sieht man gut
ihre nach allen Seiten strebenden dicken Aeste.

der Stammumfang dieses Baumriesen
auf dem Stouffe beträgt 5 Meter.

unter dieser Trauben-Eiche (Quercus petraea)
geniesst man den Ausblick auf die Berner Berge.


als Kompensation bei starker Sonneneinstrahlung wendet
das Langhaarige Habichtskraut (Hieracium pilosella) seine
hellen Blattunterseiten nach aussen. So wird das
Sonnenlicht besser reflektiert
auch unser gutes Wiesen-Schaumkraut
(Cardamine pratensis) ist bei näherer
Betrachtung eine Schönheit

der fertile Stängel des
Riesen-Schachtelhalms (Equisetum telmateia)




an einem ihm bekannten Ort fand der Blumenwanderer bereits
die neuen Triebe des Frauenschuhs (Cypripedium calceolus)

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