Mittwoch, 3. Juni 2015

das Bäderhorn

Der Jaunpass verbindet das Berner Oberland mit dem Freiburgerland und ist Ausgangspunkt verschiedener reizvoller Wanderungen. Eine davon unternahm heute der Blumenwanderer, und zwar aufs nördlich dieses Passes gelegene blumenreiche Bäderhorn. Dabei geriet er in den beginnenden Bergfrühling mit all seine Farben und Düften....


während des Aufstiegs immer in Sichtweite:
unsere Schweizer Dolomiten, die zackenreiche Gastlosen-Kette


das Breitblättrige Knabenkraut
(Dactylorhiza majalis)
die Orchideen in den Feuchtwiesen am Fusse
des Bäderhorns (Bäderberg) sind gerade am Aufblühen:




gibt sich als Orchidee aus, ist aber keine:
der Kriechende Günsel (Ajuga reptans)


ein Höhepunkt in botanischer Hinsicht...


Dieses ist im Berner Oberland sonst sehr selten,
am Bäderhorn aber zu Tausenden zu finden,
.....war sicher der überaus reiche Bestand an
Holunder-Knabenkraut (Dactylorhiza sambucina)
auf den Weiden der Südseite des Bäderhorns.

und zwar vor allem in seiner gelben Variante
mit roten Pünktchen auf der gelben Lippe.

tut nur so: kein Holunder-Knabenkraut,
sondern das Blattreiche Läusekraut
(Pedicularis foliosa)





Gelbes Alpen-Stiefmütterchen (Viola lutea)

Schon beginnen die Alpen-Anemonen zu blühen (Pulsatilla alpina)

die Weisse Trichterlilie (Paradisea liliastrum)...
ist bei uns selten geworden.
Aussicht auf das Dorf Jaun unten im Tal und die Kaiseregg

die Silberwurz (Dryas octopetala)
wächst an den exponiertesten Stellen.
das Alpen-Hornkraut (Cerastium alpinum)


der Wald-Gelbstern (Gagea lutea)
das Flühblümchen (Primula auricula) wächst tatsächlich
auf den Flühen, wie man hier sieht.
Was man hingegen nicht sieht, ist sein süsser Duft.

ist auch verblüht noch schön.
die Pelzanemone (Pulsatilla vernalis).....






beim Abstieg noch beobachtet: der kalkliebende
Glocken-Enzian (Gentiana clusii)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen