Mittwoch, 23. März 2016

Walliser Frühling

Dem Hochnebel entfliehend feierte der Blumenwanderer am 21. März den Frühlingsbeginn im Wallis, denn dieses hat jetzt ganz besondere Blumen zu bieten.  Auf dem Programm standen nicht nur die Klassiker Adonisröschen, Berg-Anemone (Turtmann) und Lichtblume (Eischoll), sondern auch die seltene Spinnen-Ragwurz (Ollon).



Mit viel Glück fand ich die ersten Blüten
des Adonisröschens (Adonis vernalis) bei Turtmann.
Was ist denn hier Gelbes im trockenen Gras?


Seine Knospen stossen direkt aus dem Steppengras des Chrizhubels.




Ebenso zeigen sich die ersten
Berg-Anemonen (Pulsatilla montana), ...
auch sie eine Walliser Spezialität.





Frühlings-Fingerkraut (Potentilla verna)
stellenweise gibt es im Wallis rein weisse
Leberblümchen (Hepatica nobilis)











auf den Matten um Eischoll traf ich massenweise
Lichtblumen an (Bulbocodium vernum).

Sie sehen nur so aus, gehören aber nicht zu den Krokussen.




Für die Bienen dürften sie die erste Nahrungsquelle darstellen.


Kaum ist der Schnee im Hintergrund geschmolzen,
entfalten die Lichtblumen ihre rosa Sterne im noch dürren Gras.



bei Ollon im Unterwallis waren die Matten mit
Frühlings-Schlüsselblumen bedeckt (Primula veris)
zwei zusammengewachsene
Kastanienbäume (Castanea sativa)


der Star der Tages:
die Spinnen-Ragwurz (Ophrys sphegodes)...
hat ihre ersten Blüten geöffnet.


ganz selten trifft man hier auch auf
einzelne rosa Leberblümchen

So früh im Jahr habe ich diese Orchideenart
 noch nie in freier Natur gesehen.



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